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FV Malsch wahrte seine Chance

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Mit einem hartumkämpften, aber letztendlich hochverdienten 4:2-Sieg gegen einen FC Jöhlingen, der dem FV Malsch das Leben lange sehr schwer machte, nutzten die Gelb-Schwarzen ihre Chance zumindest auf die Relegation. Hochverdient deshalb, weil die Mannschaft schon in der ersten Halbzeit ein großes Chancenplus zu verzeichnen hatte, sich in Durchgang zwei vehement gegen einen Punktverlust wehrte und ihre Möglichkeiten zu den entscheidenden Toren auch zu nutzen wusste.

 

Bei schönem, aber doch recht kühlem und windigem Wetter kam der FV Malsch von Beginn an nicht richtig in die Gänge. Schon nach drei Minuten sah Giuseppe Perchio nach einem taktischen Foul vom sehr souveränen und umsichtigen Schiedsrichter Stefan König die Gelbe Karte. In der vierten Minute hatte Daniel Abeska, der für den auf der Bank sitzenden Tino Hodzic auflief, eine erste Möglichkeit, er rutschte aber knapp am Ball vorbei. Drei Minuten später zielte er knapp über das gegnerische Tor. In der 17. Minute wurde Markus Hasselböck im gegnerischen Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Perchio scheiterte aber am Jöhlinger Torhüter Dietrich Weber. Malsch drückte weiter und hatte durch Abeska eine Riesenchance, er zielte aber freistehend aus acht Metern über das gegnerische Tor. Danach wurde der FV Malsch immer nervöser und kam vor der Pause durch Daniel Abeska nur noch zu einer nennenswerten Chance. Sein als Flanke gedachter Ball strich aber um Millimeter am gegnerischen Tor vorbei. Jöhlingen spielte in der ersten Hälfte gut mit, erarbeitete sich aber keine nennenswerte Möglichkeit.

 

Die zweite Hälfte begann mit einem Schock für den FV Malsch. Jöhlingen nutzte seine erste gute Möglichkeit durch Akharez nach einem Malscher Abwehrfehler zum zu diesem Zeitpunkt völlig überraschenden Führungstreffer. Die Gelb-Schwarzen verstärkten nun ihre Bemühungen und wurden in der 53. Minute belohnt, als Gianfranco Riili nach einer Abeska-Ecke zum Ausgleich traf. Zwei Minuten später traf der vor allem in der zweiten Hälfte überragende Dirk Rohde mit einem fulminanten Schuss nur die Querlatte des Jöhlinger Tores. Kurz darauf zielte Abeska knapp vorbei. In der 64. Minute tankte sich Rohde im gegnerischen Strafraum durch und konnte nur durch ein Foul gebremst werden und Schiedsrichter König entschied erneut auf Strafstoß für den FV Malsch. Diesmal ließ sich der für Christopher Stolz eingewechselte Tino Hodzic die Möglichkeit nicht entgehen und brachte seine Farben mit 2:1 in Führung. Drei Minuten später wurde der FV Malsch erneut geschockt. Nach einem unnötigen Ballverlust gab es Ecke für die Gäste und in Überzahl, Perchio verletzte sich bei der vorangegangenen Aktion, erzielte erneut Akharez den Ausgleich.      

 

Viele Besucher befürchteten, die Malscher Mannschaft würde ihre Relegationschance vergeigen, aber sie wurden angenehm enttäuscht. Die Spieler gaben nicht auf und zeigten eine bravouröse kämpferische Leistung und man merkte bei jedem Einzelnen, dass die Punkte unbedingt in Malsch bleiben müssen. In der 77. Minute dann der verdiente Lohn dieser Einstellung, denn Dirk Rohde erzielte mit einem Kopfball nach einer erneuten Abeska-Ecke den vielumjubelten 3:2-Führungstreffer. Sechs Minuten später krönte Rohde seine überragende Leistung in der zweiten Hälfte und war mit einem Schuss aus zirka 22 Metern zum 4:2 für die Gelb-Schwarzen erfolgreich. Allerdings sah dabei der bis dahin gut haltende Gästetorhüter nicht besonders glücklich aus. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nicht mehr sehr viel und am Ende konnte der FV Malsch drei enorm wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen.

 

FV Malsch: Kölmel Christian, Ciancio Antonio, Fröhlich Dennis, Scarico Fernando, Perchio Giuseppe (Guhl Bernd) Hasselböck Markus, Kastner Nico, Riili Gianfranco, Rohde Dirk, Stolz Christopher (Hodzic Tino), Abeska Daniel.

Ersatz: Cinoglu Deniz, Schmitt Nils. Ersatztorwart: Daniel Rauch.  

 

Bereits am Mittwoch, 16. Mai, um 19 Uhr muss der FV Malsch beim SV Bad Herrenalb antreten. Am Sonntag, 20. Mai, um 17 Uhr gastiert dann der SV Söllingen am Federbach.

                                                                                                                                 

   
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