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Irres Spiel am Federbach gegen Pfaffenrot

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FV Malsch wandelt 0:3-Pausenrückstand noch in ein 4:4 um

Ein sensationelles und irres Spiel drehte die Mannschaft des FV Malsch am Sonntag, 23. September. Lag sie zur Pause scheinbar aussichtslos mit 0:3 zurück, hieß es in der 75. Minute auf einmal 4:3 für die Gelb-Schwarzen. Drei Minuten später nutzten die Gäste aus dem Albtal eine Unachtsamkeit nach einem Eckball zum insgesamt gerechten 4:4-Unentschieden.

Bei herbstlichem Wetter und guten Platzverhältnissen musste Trainer Jürgen Szilard in dieser wichtigen Partie auf den verhinderten Stammtorhüter Christian Kölmel sowie auf Christopher Stolz, der im Urlaub weilte, verzichten. Für sie rückten Daniel Rauch und Tino Hodzic in die Anfangself.

 

Die in der ersten Hälfte brandgefährlichen Gäste nutzten schon in der dritten Minute ihre erste Möglichkeit nach Malscher Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft zum 0:1 durch einen schönen Schuss von Nölting. Der FV fand anfangs überhaupt nicht ins Spiel und leistete sich zahlreiche Fehlpässe. In der 25. Minute verhinderte Rauch mit einem Reflex das 0:2 für die Gäste. Dann kam der FV Malsch besser ins Spiel und erarbeitete sich gute Möglichkeiten durch Tino Hodzic und Eren Solmaz, die beide am Pfaffenroter Torhüter scheiterten. In der 37. Minute dann die kalte Dusche für die Gelb-Schwarzen, denn Pfaffenrot nutzte ein weiteres Durcheinander in der Malscher Hintermannschaft durch Bugger zum 0:2. Aber es kam noch schlimmer für die Szilard-Schützlinge denn fast mit dem Pausenpfiff erzielte Becker gar das 0:3 und die erste Niederlage in dieser Saison schien fast unvermeidbar. So ging es bei diesem deprimierenden Spielstand in die Pause.

 

Nach dem Wechsel ergab sich plötzlich ein ganz anderes Bild. Schon in der 47. Minute kam Solmaz im Strafraum zu Fall und der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß für den FV Malsch. Norman Kienzle verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:3. Danach bliesen die Gelb-Schwarzen zu einem wahren Sturmlauf. Diese Bemühungen wurden schon in der 52. Minute belohnt, da setzte sich Tino Hodzic im Strafraum unwiderstehlich durch und erzielte den Anschlusstreffer zum 2:3. Pfaffenrot fand in dieser Phase fast nicht mehr statt. Der FV blieb weiterhin am Drücker und in der 65. Minute durfte der Malscher Anhang erneut jubeln. Nach einer Standardsituation kam der Ball zu Sven Weber, der sofort abzog. Sein Schuss konnte Häberer im Pfaffenroter Tor zwar noch abwehren, der Ball fiel aber genau vor die Füße von Dirk Rohde und der Malscher Torjäger ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erzielte den vielumjubelten Ausgleich für seine Farben.  

 

Der FV Malsch wollte nun unbedingt den Siegtreffer und die Zuschauer trieben die Mannschaft pausenlos nach vorne. In der 75. Minute schien das Wunder vom Federbach tatsächlich perfekt zu sein, denn da spielte Tino Hodzic Dirk Rohde mit einem herrlichen Pass frei und dieser umkurvte den gegnerischen Torhüter und verwandelte auf unnachahmliche Art zur 4:3-Führung für die Mannschaft von Trainer Jürgen Szilard. Der TSV Pfaffenrot gab sich aber noch nicht geschlagen und ergriff nun wieder mehr die Initiative. Drei Minuten nach dem Führungstreffer gab es einen unnötigen Eckball für die Gäste. Rauch konnte den Ball noch an die Latte lenken, der Ball fiel dem Pfaffenroter Nölting vor die Füße und der sagte danke und es hieß 4:4. Der FV Malsch hatte in der Schlussphase noch eine gute Möglichkeit, aber Rohde traf aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig und so blieb es bis zum Schlusspfiff beim insgesamt gerechten 4:4.  

 

Am kommenden Sonntag muss der FV Malsch beim FV Hochstetten antreten, während man am darauffolgenden Wochenende spielfrei ist. Spielbeginn in Hochstetten ist um 15.00 Uhr.

 

FV Malsch: Rauch, Fröhlich, Scarico, Perchio, Weber (Ciancio), Kastner, Kienzle, Rohde, Hodzic, Solmaz (Riili), de Punzio.

                                                                                                                                            -KuKi- 

   
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